Nehmt die ganze Familie mit ins Glud Museum und lasst die Geschichten über das Leben auf dem Land Erinnerungen wecken, Neugierde anregen und generationenübergreifende Gespräche anregen. Das Glud Museum ist ein Freilichtmuseum, in dem die ganze Familie 350 Jahre Dorfgeschichte von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis heute entdecken kann. Taucht ein in die Geschichte und erlebt, wie man auf dem Land gelebt hat – unter anderem in einem vierflügeligen Fachwerkhof, kleinen Fischerhäusern und Kleinbauernhöfen.
Die vielen Fachwerkhäuser und historischen Gebäude erzählen jeweils ihre eigene Geschichte. Tretet ein in das Haus von Rasmus Thomesøn aus dem Jahr 1662, wo ihr einen Blick in die dunklen Stuben werfen könnt, in denen sich Alkoven, Feuerstellen und lange Tische dicht aneinander drängten. In dem kleinen Fischerhaus hingen die Fischernetze in den Stuben, und die Matratzen waren mit Seetang gestopft. Im hohen Transformatorenturm kann man erleben, welche Revolution die Elektrizität darstellte.
Der örtliche Malermeister Søren Knudsen gründete das Glud Museum im Jahr 1912. Zum Museum gehört auch sein Wohnhaus Hildesheim, in dem ihr mehr über die Geschichte des Museums und das in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Leben seines Gründers erfahren könnt.
In der Kinderstadt können Kinder jetzt ganz neu in ein kleines Dorf eintauchen, wie es in den 1940er-Jahren ausgesehen haben könnte. Hier dürfen sie mit allen Sinnen auf Entdeckungstour gehen, spielen und ihre Umgebung erkunden, während sie Geschichte hautnah erleben.
Besucht unter anderem das Postamt, den Friseursalon und die Scheune und erhaltet einen Einblick in den Alltag im Dorf während des Zweiten Weltkriegs. Das Kinderdorf bietet der ganzen Familie ein aktives Museumserlebnis, bei dem Spiel und Kulturgeschichte Hand in Hand gehen.
Im Laufe des Jahres finden im Glud Museum viele spannende Veranstaltungen statt.
Ostern wird mit „Ostern im Dorf“ gefeiert, alte Nutztierrassen erobern das Museum am „Tag der Tiere“ im Frühling, und die Ernte wird beim „Erntewochenende“ im August eingebracht. Im September findet der „Tag der Pflanzen“ statt, in den Herbstferien stehen „Sagen und Mythen“ auf dem Programm, und im Dezember wird Weihnachten nach alter Tradition bei „Weihnachten im Dorf“ gefeiert.
In den Sommerferien der Schulen gibt es im Rahmen von „Sommer im Dorf“ Ferienaktivitäten für die ganze Familie mit zahlreichen Aktivitäten für Kinder, kreativen Workshops, Schatzsuche und Handwerksworkshops an ausgewählten Tagen, an denen die vielen talentierten Freiwilligen alte Handwerkskünste und Heimarbeiten vorführen und dabei Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen.
In den Sommerferien könnt ihr den Warteschlangen der Freizeitparks entgehen und stattdessen dorthin kommen, wo der Himmel weit und der Platz zum Spielen groß ist.
Kommt und spielt Kegeln, geht auf Stelzen oder begebt euch mit lustigen Aktivitäten auf eine Zeitreise. Jeden Tag kann man an den gemütlichen Familienaktivitäten teilnehmen, bei denen man sich in historisches Basteln stürzen oder im Mitmachmuseum (Pilfingermuseum) in die Vergangenheit eintauchen kann – dort darf man alles anfassen!
An ausgewählten Tagen führen die engagierten Freiwilligen traditionelle Handwerke und Hausarbeiten in den historischen Werkstätten vor. Hier könnt ihr mit den Strickerinnen ins Gespräch kommen, dem Schmied bei der Arbeit an der glühenden Esse zusehen und erleben, wie am Spinnrad Garn hergestellt wird.
Das Glud Museum ist von Ostern bis einschließlich Oktober geöffnet. Darüber hinaus ist das Museum an den Wochenenden vor Weihnachten im Rahmen von „Weihnachten im Dorf“ (Jul i Landsbyen) geöffnet.
Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise findet ihr auf dieser Seite.
Verfasst von Destination Kystlandet. Zuletzt aktualisiert am 22. Juli 2026 von Petra Larsen.
Museumsvej 44, Glud
7130 Juelsminde
Dänemark