Nordseeland - Die dänische Riviera

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Beispiele für Aktivitäten
 Amici Miei In Restaurant Amici Miei (italienisch für "meine Freunde") können Sie klassische italienische Gerichte geniessen. Grosser Auswahl in Wein und Grappa. Brunch tagsüber, Bedienung auch draussen in der Sommerzeit.




Gut essen Siehe Karte
 Die düstere Geschichte des Lagers Horserød Das Lager Horserød wurde 1917 während des 1. Weltkriegs für verletzte russische Kriegsgefangene eingerichtet, die aus Deutschland befreit worden waren. Bis 1919 wurden hier auch belgische, französische, italienische, rumänische und amerikanische Kriegsgefangene untergebracht.Ab 1920 und bis zur Besetzung Dänemarks durch die Deutschen wurde der Barackenbau insbesondere als Ferienlager für Kinder und mittellose Hausfrauen verwendet. Anschließend hat es als Internierungslager für dänische Kommunisten, Freiwillige für den Kampf in Spanien (Dänen, die im spanischen Bürgerkrieg gegen den Diktator Francisco Franco gekämpft hatten), Prominente, Widerstandskämpfer und Juden gedient. Während eines kurzen Zeitraums diente das Lager zwischen 1940 und 1941 auch als Unterkunft für Emigranten, welche die dänischen Behörden nach Deutschland ausweisen wollten.Darauf folgte eine dunkle Zeit des Lagers, der heute mit der Skulptur „Tor der Hoffnung“ gedacht wird. Die Skulptur wurde am 50. Jahrestag der Verhaftung von 300 dänischen Kommunisten am 22. Juni 1941 im Horserødlager aufgestellt, dem Tag, an dem Hitler seinen Russlandfeldzug begann.An diesem Tag im Jahr 1941 begannen die Behörden mit der Verhaftung aller Mitglieder der kommunistischen Partei. Zunächst wurden sie im Vestre Fængsel in Kopenhagen gefangen genommen, anschließend wurden 107 von ihnen in das Lager Horserød überführt. Der damalige Gefängnisinspektor, Alfred K. Bentzen gestaltete das Leben der Gefangenen so unbequem und erniedrigend wie möglich. Trotz mehrerer Klagen bei den Behörden wurde erst Anfang 1943 ausgewechselt.Für Dänemark und das Lager Horserød war der 29. August 1943 ein entscheidender Tag im 2. Weltkrieg. An diesem Tag brach die Kooperationspolitik zwischen Dänemark und Deutschland zusammen und die Deutschen übernahmen die Kontrolle über das Lager.Am gleichen Tag gelang etwa 100 der Gefangenen im Kommunistenlager die Flucht. Die übrigen 150 Kommunisten aus dem Lager wurden am 2. Oktober 1943 in das KZ Stutthof deportiert. Nach dem Scheitern der Kooperationspolitik von Dänemark und Deutschland versuchten viele dänische Juden, nach Schweden zu flüchten. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die dänischen Juden durch die Kooperationspolitik geschützt worden, aber im Herbst 1943 starteten die Nazis ihre „Judenaktion“ und begannen, dänische Juden zu verhaften. Diejenigen, die während der Aktion am 1. und 2. Oktober gefangen genommen wurden, wurden unmittelbar danach nach Theresienstadt transportiert, wo viele in den Gaskammern umgekommen sind.Diejenigen, die während der Judenaktion nicht gefangen wurden, versuchten, nach Schweden zu flüchten. Einige waren erfolgreich, andere wurden gefangen genommen und in das „Judenlager“ nach Horserød gebracht. Das sogenannte „Judenlager“ bestand aus drei Holzbaracken hinter Stacheldraht: es gab eine Frauenbaracke, eine Männerbaracke und eine Krankenbaracke. Während des Bestehens des Judenlagers hielten sich hier 250-300 Gefangene auf. Einige hatten Glück und wurden wieder freigelassen, wenn sie beispielsweise mit einem Nicht-Juden verheiratet waren oder man aus anderem Grund der Auffassung war, dass sie keine 100 %igen Juden waren.Aber die Juden blieben nicht lange im Lager: Im Oktober und November 1943 wurden sie in deutsche Gefangenenlager, u. a. nach Theresienstadt geschickt.Nach dem Zusammenbruch der Kooperationspolitik im August 1943 wurden etwa 100 bekannte und prominente Dänen in das Lager Horserød gebracht, unter ihnen Journalisten, Schauspieler, Musiker und Direktoren. An dem Tag, an dem die Kooperationspolitik eingestellt wurde, waren sie von den Besatzungsmächten als Geiseln genommen worden. Ihnen sollte Angst gemacht werden, aber ihre Bedingungen im Lager waren besser, als die der übrigen Gefangenen. Am 1. November 1943 wurden alle Geiseln außer vier Juden freigelassen.Bis 1944 wurde das Lager Horserød anschließend für dänische Widerstandskämpfer genutzt, die von den Nazis verhaftet worden waren, bevor sie in das Frøslevlager in Padborg überführt wurden. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde das Lager für Personen genutzt, die wegen Landesverrats verurteilt wurden.Wer die interessante - und erschreckende - Geschichte des Lagers erleben möchte, sollte das örtliche Museum besuchen, das von dem staatlichen Gefängnis bei Horserød betrieben wird. Das Museum Lager Horserød verfügt über eine Ausstellung, die von dem Freiheitsmuseum und Frøslevlagermuseum gestaltet wurde und die Geschichte des Lagers von dem Bau bis heute nachvollzieht. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in das Lagerleben der Gefangenen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag, Donnerstag und Sonntag 11-15 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. Horserød ist heute ein offenes Gefängnis mit 221 Insassen.Quelle: Dansk Institut for Internationale StudierKoordinaten:  Breite: 56.046200
Länge: 12.494527
Natur und Kultur Siehe Karte
 Hammermøllen Hammermøllen (Die Hammermühle) wurde 1765 als eine von mehreren Wassermühlen der Gewehrfabrik Kronborg errichtet.

Die Mühle hat 2 Wasserräder, von denen das eine 2 Blasebälge antreibt, die der Esse Luft zuführen, während das andere 2 Hämmer antreibt, die zum Schmieden der Gewehrläufe dienten. Die Mühle erhält ihr Wasser aus den nahegelegenen Waldseen und war bis 1870 in Betrieb.

Der Heimatgeschichtliche Verein Hellebæk/Aalsgaarde hat die Restaurierung übergenommen. Heute arbeitet die Mühle wieder. In der Schmiede der Mühle werden gelegentlich Schmiedearbeiten durchgeführt.
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